Blicke in die Seele – ein fiktiver Briefwechsel zwischen Schiller und Schimmelmann

01.11.2017
19:00 Uhr

Als Ernst Heinrich Graf von Schimmelmann, Sohn des Ahrensburger Schlossbesitzers, 1791 vom angeblichen Tod seines Idols Friedrich Schiller hört...

friedrich schiller

Blicke in die Seele – ein fiktiver Briefwechsel zwischen Schiller und Schimmelmann
Als Ernst Heinrich Graf von Schimmelmann, Sohn des Ahrensburger Schlossbesitzers, 1791 vom angeblichen Tod seines Idols Friedrich Schiller hört, ist er entsetzt. Erleichtert und betroffen erfährt der aufklärerische Freundeskreis um den Grafen, dass es sich „nur“ um eine lebensbedrohliche Krise handelte. Und reagiert prompt: man sammelt Geld, um den Dichter auf Jahre unabhängig zu machen. Schiller schreibt daraufhin gerührt einen Dankesbrief, der Beginn einer umfangreichen Korrespondenz, die Schiller später zu seinen Briefen „Über die ästhetische Erziehung des Menschen“ umarbeiten wird. Die meisten Briefe sind verloren und so erfindet die Lesung im Ahrensburger Schloss einen geistigen Raum neu, in dem sich Schiller (Jasper Diedrichsen) und Schimmelmann (Armin Diedrichsen) die Welt nach dem „Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit“ (Kant) gemeinsam vorstellen.
Im zweiten Teil der Lesung unterwirft Schiller sich dann einem Interview – ein augenzwinkernder Blick auf eine wechselvolle Biographie und Epoche. Begleitet wird die Lesung von Musik der Weimarer Zeit (Kammermusikduo Wagner).
[eine Veranstaltung des Ahrensburger Schlossensembles]

Karten zu 18.- € ab 8. Mai 2017 (Reservierung/Verkauf: Schloss Ahrensburg)


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