NEW ORLEANS SHAKERS

08.10.2017
18:00 Uhr

Torsten Zwingenberger beweist mit den "New Orleans Shakers" wieder einmal...

1 New Orleans Shakers TorstenZwingenberger Jan HendrikEhlers ThomasLEtienne OliverKarstens ChristaBrockmann 2015

Warum von Hand gemachte Musik den programmierten Gegenstücken noch immer überlegen ist, demonstrieren Konzert für Konzert die New Orleans Shakers mit ihrem Drummer Torsten Zwingenberger. Seine dynamischen Beats haben das, was man einer digitalen Konsole nie entlocken kann: Seele.
Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt.
Für eine New-Orleans-Band ist es eine unübliche Besetzung, statt drei Bläsern gibt es nur einen. Das ist eine besondere Herausforderung an die Virtuosität der Bandmitglieder und Ausdruck ihrer Experimentierfreudigkeit. Ihre Neugierde führt sie zu modernen, zeitgemäßen Interpretationen alter Jazztradition. So wie auch jedes Jahr der Mardi Gras in New Orleans neu erlebt und gelebt wird. So spürt man bei den Konzerten der NEW ORLEANS SHAKERS ihre mitreißende Lust an der Musik, die die Zuschauer immer wieder aufs Neue begeistern.Torsten Zwingenberger beweist mit den "New Orleans Shakers" wieder einmal, dass er in vielen Spielarten des Jazz zuhause ist. Bereits 1977 gründete er mit Thomas l‘Etienne und Kurt Tomm diese Band, bevor er sich nach drei Jahren anderen Projekten zuwandte. Stücke aus dem goldenen Zeitalter des Jazz standen auf dem Programm, Stücke in der Gefühl und einprägsame Simplizität vorherrschend waren. Ein Zufall führte die Band im Jahr 2009 wieder zusammen.

Die NEW ORLEANS SHAKERS sind:
Thomas L’Etienne, Klarinette, Saxophon & vocals; Jan Hendrik Ehlers, Piano;
Oliver Karsten, Kontrabass und Torsten Zwingenberger, Drums/Percussion.

Eintritt: 15.-€ VVK (zzgl. 10% VVK Gebühr) / AK 17.-€  



Im Sinne der saftig-erotischen Konnotationen des frühen Jazz weiß der verschmitzte Klarinettist Thomas L'Etienne, dass Jazz nur dann authentisch ist, wenn er mit dem rechten Schmuddelfaktor gespielt wird. In diesem Sinne lässt er Jazz-Akademismus und Notengeprotze sein und geht in melodiensatter Sinnlichkeit auf. Ein bisschen Verruchtheit ist schon dabei, wenn die Band in einem gekonnten Crossover Elemente des alten New Orleans Jazz und verschiedene Stile aus der Karibik mischt. TZ brilliert dabei mit seiner virtuosen Schlagzeugtechnik "Drumming 5.1" für das leicht federnde "Swing-feeling".

Für eine New-Orleans-Band ist es eine unübliche Besetzung, statt drei Bläsern gibt es nur einen. Das ist eine besondere Herausforderung an die Virtuosität der Bandmitglieder und Ausdruck ihrer Experimentierfreudigkeit. Ihre Neugierde führt sie zu modernen, zeitgemäßen Interpretationen alter Jazztradition. So wie auch jedes Jahr der Mardi Gras in New Orleans neu erlebt und gelebt wird, so spürt man bei den Konzerten der NOS ihre mitreißende Lust am Leben und an der Veränderung, die die Zuschauer immer wieder aufs Neue begeistern.

Thomas l‘Etienne begann Klarinette 1971 autodidaktisch zu erlernen. Wenig später folgte das Saxophon.1982 brach Thomas seine Promotion in deutscher Literatur ab, um in der Band von Lillian Boutté sein Glück als professioneller Musiker zu suchen. Während der vielen Jahre, in der Thomas Mitglied und Bandleader von Lillian Boutté and her Music Friends war, trat er auf fast allen bedeutenden Jazzfestivals Europas, der USA und auch Australiens, Neuseelands und Asiens auf. Zahlreiche Platten und CDs wurden eingespielt. Auf diesen ist Thomas unter anderem mit Edward Frank, dem genialen Pianisten aus New Orleans, der viele Jahre sein Mentor war, mit Lloyd Lambert, Doctor John, Jeanette Kimball und Humphrey Lyttleton zu hören.
In zunehmendem Maße wurde er auch als erfolgreicher Arrangeur bekannt. Auch viele seiner zahlreichen Kompositionen wurden mittlerweile auf CDs eingespielt und auch von anderen Künstlern interpretiert. In New Orleans ist er innerhalb der Musikergemeinde hoch respektiert. Während sein Klarinettenstil nach wie vor durch die kreolische Schule eines Barney Bigards, Albert Nicholas oder Jimmie Noones geprägt ist, zeigt sein Saxophonspiel deutliche Einflüsse von Ben Webster, Charlie Parker, Gene Ammons und “Lockjaw“ Davies. Auch die großen New Orleans Rhythm & Blues Saxophonisten Lee Allen und David Lastie, mit welchem Thomas häufig spielte, haben ihn nachdrücklich beeindruckt. Später entdeckte Thomas seine Liebe für die traditionelle Musik Martiniques und besonders für die brasilianische Choro-Musik, die sein Spiel nachdrücklich inspiriert hat.
Jan-Hendrik Ehlers, geboren 1975 in Bremerhaven, zählt zu den erfahrensten Stride- und Ragtime-Pianisten seines Alters. Besondere Vorbilder sind Jelly Roll Morton, James P. Johnson, Fats Waller u.a. Er ist einer der gefragtesten Pianisten des traditionellen Jazz in Norddeutschland und leitet auch eigene Formationen. Ausserdem unterrichtet er Klavier.

Schon Anfang der 70er Jahre legte Torsten Zwingenberger die Grundlage für sein heute nahezu akrobatisches Schlagzeugspiel. Zu Beginn spielte er Waschbrett zu alten Jazzplatten und dem Boogiepiano seines Bruders Axel. Im weiteren Verlauf seiner Karriere verwendete er dann die gleiche energetische Spielweise für sein Besenspiel am Schlagzeug. Vom „Ur“-Jazz ausgehend, den er von seinen Wurzeln her durchdrang,  erforschte Torsten fast alle nachfolgenden Jazzstile. Diese Herangehensweise war die Voraussetzung für die Entstehung von Torstens unverwechselbaren Stil und seinem „Drumming 5.0“. Der Austausch mit Jazzgrößen wie Buddy Tate, Harry Sweets Edison, Joe Pass oder Plas Johnson prägte Torstens Profil als Schlagzeuger nachhaltig. Weitere ausführliche Infos über ihn und sein Leben als professioneller Jazzmusiker gibt es unter www.drumming5point.com

Oliver Karstens begann 1988 E-Bass zu spielen und entdeckte 1990 den Kontrabass für sich. Mit der Bigband Blechschaden spielte er u.a. mit Joe Gallardo, Uli Beckerhoff, Ben Herman, Bob Mintzer und Maria Schneider. Studium an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover bei Detlev Beier.
Sein gruppendienliches Spiel und sein unbestechliches Timing machen ihn zu einem idealen Begleiter. Aufgrund seiner großen stilistischen Bandbreite ist er ein gefragter Sideman für so unterschiedliche Künstler wie Roger Cicero, Anett Louisan, Ulita Knaus, Jason Marsalis, Dusko Goykovitch und das Glenn Miller Orchestra.
Konzerte, Tourneen und CD-Produktionen mit Anna Depenbusch, Sandra Hempel 4tett, Joscheba, Jazzhaus Orchestra Hamburg, Norbert Susemihl, Florian Poser Vibes Trio und Dan Gotshall's Artful Earfull.


Fotorechte: Jan Hendrik Ehler

Mehr in Musik:

Musik
Anabel Roeser web
Georg Philipp Telemann - auf dem Weg nach Norden | Mehr...
Musik
Trio396A3
„A celtic land“ mit Golden Bough | Mehr...
Musik
Vanessa Sweekhorst1 Kompanie
Das große musikalisch-artistische Marstallspektakel | Mehr...

Mehr Termine...

Kulturzentrum Marstall am Schloss e.V. - Lübecker Straße 8 - 22926 Ahrensburg - Telefon: 04102 - 40002 - Mail: info@marstall-ahrensburg.de