Politik in der Remise

Termine 2015

Mittwoch, 15. April 19.30h
Die Rolle der baltischen Staaten in der EU: Das Beispiel Estland
Referentin: Dr. Kaja Tael
Botschafterin der Republik Estland in Berlin, zuvor Beraterin des estnischen Staatspräsidenten, 2001-2006 Botschafterin in London
Referent: Prof. Dr. Stephan KisselProfessur für Kulturgeschichte Ost- und Ostmitteleuropas, Seminar für Ost- und Mitteleuropäische Studien an der Universität Bremen
Moderator: Prof. Dr. Lutz R. ReuterVorsitzender des Kulturzentrums Marstall am Schloss

Seit 2004 sind Estland, Lettland und Litauen Mitglieder der EU. Unbeschadet ihrer sprachlich-kulturellen
Unterschiede teilen die baltischen Staaten eine
komplizierte Geschichte, insbesondere mit Deutschland und Russland. Die Annexion der Krim und der militärische Konflikt im Osten der Ukraine schüren alte Ängste.

Mittwoch, 16. September 19.30h
Deutschlands östlicher Nachbar: Die Republik Polen
Referent: Prof. Dr. Jerzy Mackow
Professur für Vergleichende Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Mittel- und Osteuropa an der Universität Regensburg
Moderatorin: Hella Eickenscheidt
Stellvertretende Vorsitzende des Kulturzentrums Marstall am Schloss

Die deutschen Verbrechen in Polen und in deren Folge die Flucht, Vertreibung und Zwangsabtretung der polnischen wie der deutschen Ostgebiete bestimmen das kollektive Gedächtnis der beiden Nachbarvölker.
Vor diesem Hintergrund ist die positive Entwicklung ihrer Beziehungen in den vergangenen 25 Jahren ganz außergewöhnlich.
Professor Jerzy Mackow ist ein hervorragender Experte der deutsch-polnischen Beziehungen; seine akademische Karriere hat ihn über Posen und Hamburg nach Regensburg geführt.

Donnerstag, 12. November 19.30h
Serbien zwischen Russland und der EU
Referentin: Sarah Wohlfeld
Programmmitarbeiterin des Alfred-Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik
Moderatorin: Gisela Euscher
Leiterin der Ahrensburger Volkshochschule

Serbien ist für den Erfolg der EU-Erweiterungspolitik von größter Wichtigkeit. Belgrad tut sich aber schwer damit, eindeutig zwischen Brüssel und Moskau zu wählen. In der außenpolitischen Positionierung und bei der Teilnahme an strategisch wichtigen Energieprojekten schwankt das Land zwischen seinem traditionellen Verbündeten im Osten und einer eindeutig europäischen Zukunft.


Vorträge der Reihe Mittel- und Osteuropa im Jahr 2016
1. Quartal
Deutschland, die EU und die Nachfolgestaaten Jugoslawiens
2. Quartal
Bulgarien: Das Armenhaus Europas
3. Quartal
Tschechien und Slowakei
4. Quartal
Ungarn und die EU


Wir danken der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius für die Unterstützung dieser Veranstaltungsreihe.

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