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Noch mehr Kultur

Politik in der Remise

Deutschlands Beziehungen zum subsaharischen Afrika
Rainer Tetzlaff hat Geschichts- und Politikwissenschaft in Bonn und Berlin studiert. Er hielt er sich zu Forschungs aufenthalten u.a. in verschiedenen afrikanischen Staaten sowie in Washington (IWF, Weltbank) auf. Bis 2015 war er Professor für Afrikanische und
Entwicklungsstudien an der Jacobs University in Bremen. Seine Forschungsinteressen gelten der politischen und wirtschaftlichen Entwicklung der afrikanischen Staaten, der Entwicklungspolitik von EU, Weltbank und UN sowie den Demokratisierungsprozessen
und der Menschenrechtslage in Afrika. Seit der Dekolonisierung zwischen Anfang der 1960er bis Mitte der 1970er Jahre prägen politische Instabilität, wirtschaftliche Unterentwicklung, Arbeitslosigkeit, ethnische Konflikte und Kriege die gesellschaftlichen Verhältnisse vieler Staaten südlich der Sahara, Faktoren, die in jüngster Zeit einen wachsenden Zuwanderungsdruck auf
Europa und Deutschland ausgelöst haben. Deutschland unterhält politische und wirtschaftliche Beziehungen zu fast allen diesen Staaten und leistet bi- und multilateral Entwicklungshilfe. Der Referent des Abends zieht eine Bilanz dieser Beziehungen und geht angesichts der Flüchtlingsentwicklung Fragen nach einer Veränderung der deutschen Afrikapolitik nach.

Die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius unterstützt die Veranstaltungsreihe „Deutschlands Außenpolitik“.