William Boehart liest aus "Das Judaskreuz"

6 10 Boehart

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William Boehart liest aus "Das Judaskreuz"

Ein Krimi? Nein, davon gibt ja auch schon einige auf der Ebene heimischer Schauplätze. Aber gemordet wird auch. Allerdings vor historischem Hintergrund, und die Hauptfigur Sprewitz hat es wirklich gegeben. Boehart hat sich allerdings erlaubt, dem Möllner Winkeladvokaten Sprewitz, der in Zeiten der 1848er-Revolution jämmerlich in einem Armenhaus im Jahr 1883 sein Leben aushauchte, in seinem Roman mit viel Fantasie neues Leben einzuhauchen.

Gut dreieinhalb Jahre lang hat William Boehart an dem Roman geschrieben. Richtschnur war immer: es geht um die Aufklärung, es geht um Lessing, über den Boehart promoviert hat. Ein Lehrbuch soll es jedoch nicht sein, vielmehr soll die Leserschaft den Zugang zum Stoff über die Figuren erlangen. Zum Stoff gehört übrigens auch das Thema Antisemitismus in der Zeit lange vor den NS-Pogromen. Und eine Lovestory gibt es auch.

Das „Judaskreuz“ - ein Symbol für eine finstere, verschwörerische Gruppe in dem Roman, kommt also facettenreich und vielschichtig daher – spannend und lehrreich zu gleich!

Fotorechte: Herzogtum-direkt

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